Und am Ende haben zwar alle Kinder im Konfettiregen gewonnen, aber Cornelia Fritzsche ganz besondern, drum durfte sie den Pokal mit nach Dresden nehmen.

WIR WOLLEN ZWEI DINGE: Die Schönheit und Vielfältigkeit des Puppenspiels in all seinen Facetten an einem Abend auf die Bühne bringen und einem breiteren Publikum zugänglich machen.
Und wir wollen angehenden und interessierten Puppenspielenden die Möglichkeit geben, sich auf unserer Bühne auszuprobieren und eigene Kurzstücke zu zeigen.

PHILOSOPHIE: Das Veranstaltungskonzept Slam hat seinen Ursprung in einer Art Revolte, in einem Aufbegehren gegen das Jury- und Bewertungssystem von dem die meisten Kunst- und Kulturschaffenden abhängig sind.
Gleichzeitig ist Slam immer auch eine Persiflage dieses Bewertungssystems, denn wie will man Kunst objektiv bewerten?

Der Puppetry Slam greift diesen ursprünglichen Gedanken auf, in dem er gängige Casting-Show-Formate gezielt aufs Korn nimmt und das Prinzip überhöht: Die kompetente Fachjury wird mal willkürlich, mal nach vollkommen absurden Kriterien (Wer trägt Kleidung mit Blümchenmuster, wer findet seine Nase zu groß) aus dem Publikum ausgewählt und bewertet die auf der Bühne gezeigten Nummern mittels Punktetafeln mit Noten von 1 bis 10.
Klar, dass sich das Publikum mit den Puppenspielenden solidarisiert. Am Ende des Abends geht es um die Kunst an sich.
Und um einen Pokal aus Echtgold für den ersten Platz.